2009 wurde der Preis an den Maler Michael Triegel und den bildenden Künstler Francis Berrar überreicht. 2010 wurde der Preis an den Architekten Manuel Herz verliehen. Der diesjährige Preisträger der mit 5000 Euro dotierten Auszeichnung ist der Videokünstler Christoph Brech.
Der Preisträger 2011: Christoph Brech
Das weltweit beachtete Werk Christoph Brechs setzt sich aus Videoarbeiten, Fotografie, Rauminstallation und Arbeiten im öffentlichen Raum zusammen. Themen wie Zeit, Vergänglichkeit, An- und Abwesenheit sowie körperliche, geistige und spirituelle Übergänge und Musik bestimmen sein Schaffen. Seit 1998 sucht Brech in diesem Kontext intensiv die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Films.Für diese Arbeit am Medium Film wird ihm der diesjährige Kulturpreis des Verlags Schnell & Steiner Regensburg verliehen.
Christoph Brech wurde 1964 in Schweinfurt geboren. Er lebt und arbeitet derzeit in München. Sein Studium der Bildenden Künste absolvierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dort lehrte er im Anschluss an sein Studium. Weiterhin war er als Gastdozent an der Université du Québec Montréal, an der National Dong Hwa University in Hualien sowie an der National Taiwan University of Arts in Taipei (Taiwan) tätig.2003 erhielt Christoph Brech das Jahresstipendium des Conseil des Arts et des Lettres du Québec. Weitere bedeutende Preise und Stipendien folgten; beispielsweise der Will-Grohmann-Preis (Akademie der Künste Berlin), der Rom-Preis 2006 (Deutsche Akademie Rom, Villa Massimo), der Franz Ludwig Catel Preis 2009 in Rom und der erste Preis Kunst im Öffentlichen Raum, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Deutscher Bundestag Berlin.
Weitere Informationen zur Arbeit Christoph Brechs finden Sie unter seiner Web-Adresse: http://www.christophbrech.com/
