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Lexikon der FotografieDieses Fotolexikon entwickelte sich aus Kursinhalten und Fragen der Teilnehmer meiner Fotokurse. Es ist auf ihre Bitte hin entstanden und wird ständig weiter entwickelt. A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Aperture Engl. für Blende (Kamera). ................................................................................................................... Autofocus Scharfstellen der Kamera per Automatik. Der Autofocus funktioniert i. d. R. nicht, wenn:
................................................................................................................... Belichtung Die richtige Belichtung eines Fotos ist abhängig von der Menge Licht, die auf den Sensor/Film fällt.
Licht verhält sich wie Wasser: Ob ich das Wasser in ein Glas 20 Sekunden lang bei vollem Strahl oder 10 Sekunden lang bei halb Strahl einfülle: Die Wassermenge ist immer die gleiche. ................................................................................................................... Bit Abk. für binary digit. Maßeinheit für die kleinste darstellbare Datenmenge. ................................................................................................................... Blende Die Blende bestimmt, wie viel Licht auf den Film/Sensor fällt. Sie wird bestimmt durch die Öffnung des Objektivs und bezeichnet durch die Blendenzahl. Vorangestellt wird der Buchstabe f (englisch f-stop = fraction stop)
Also ist f 2.8 größer als f 16. Mit jeder Blendenstufe wird die Menge des Lichts halbiert. d. h.:
... da die Blende den Durchmesser der kreisförmigen Blendenöffnung angibt und sich z. B. bei doppeltem Durchmesser die Fläche eines Kreises vervierfacht. ................................................................................................................... Blitzsynchronzeit Kürzeste Zeitspanne, in der der Verschluss vollständig geöffnet ist. Die Blitzsynchronzeit stellt sicher, dass der Blitz erst ausgelöst wird, wenn der Verschluss vollständig geöffnet ist. ................................................................................................................... Bulb-Modus Für Langzeitbelichtungen bleibt im "bulb-Modus" der Kamera der Verschluss komplett geöffnet, so lange der Auslöseknopf der Kamera gedrückt wird. ...................................................................................................................
CCD-Sensor Sensortyp, der die Ladung zeilenweise verschickt. CCD = Abk. für Charge-Coupled-DeviceCMOS-Sensor Sensortyp, der die Ladung jeder Sensorzelle einzeln verschickt. CMOS = Abk. für Complementary Metal Oxide Semiconductor ................................................................................................................... Crop-Faktor Eine Verkleinerung der lichtempfindlichen Fläche (Sensor) bewirkt einen Beschnitt des Bildfeldes. Der Crop-Faktor beschreibt das Verhältnis zwischen der Größe eines Kleinbildfims und einem Sensor. Der Bildsensor ist einer Kamera ist i. d. R. kleiner als die Filmfläche eines Kleinbildfilms bzw. der Sensor einer Vollformatkamera. Dadurch entsteht der Eindruck, als sei mit einer größeren Brennweite fotografiert worden. Beispiel: Ein Motiv wird komplett auf Sensor 24x36 mm (Kleinbildfilm) und einem kleineren Sensor aufgenommen. Bei gleicher Brennweite wäre auf dem kleinerem Sensor nur ein Ausschnitt zu sehen. Dieser Formatfaktor wird auch Crop-Faktor genannt (von engl. to crop = beschneiden).Da die Brennweite scheinbarer verlängert ist, nennt man ihn oft auch fälschlicherweise "Brennweitenverlängerungsfaktor". ...................................................................................................................
DSLR Digitale Spiegelreflexkamera, ...................................................................................................................
Farbtemperatur Licht ist unterschiedlich gefärbt (je nach Wellenlänge). Die Farbe des Lichts wird als Farbtemperatur in Kelvin (K) angegeben. Sie wird definiert als die Temperatur, auf die man einen schwarzen Körper (Metall) aufheizen müsste, damit er Licht einer Farbe abgibt. Die internationale Norm für mittleres Sonnenlicht (vor- und nachmittags) beträgt 5.500 Kelvin. Übrigens: Das Auge interpretiert "weiß" immer als "weiß", es führt quasi einen ständigen Weißabgleich durch.
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FX-Format-Sensor Bezeichnung von Nikon für einen Vollformatsensor. ...................................................................................................................
Infrarot Lichtstrahlen mit einer Wellenlänge zwischen 780nm und 1 mm. Für das menschliche Auge sind Infrarotstrahlen nicht sichtbar. Der Sensor einer Digitalkamera ist in der Lage IR-Licht zu registrieren, versucht aber, den Einfluss der IR-Strahlung zu minimieren, indem er den IR-Anteil ausfiltert. Je nach Kameramodell variiert die Stärke der Filterung. Für Infrarotaufnahmen benötigt man daher i. d. R. einen Filter - oder man setzt den Effekt später in Photoshop. ................................................................................................................... ISO - Empfindlichkeit Standard der Internationalen Organisation für Normung (ISO) für die Filmempfindlichkeitsangabe eines Films bzw. der Kamera. Je höher die Zahl, desto lichtempfindlicher der Film/Sensor. Eine Verdoppelung der Lichtempfindlichkeit bedeutet:
................................................................................................................... JPG Aufnahmeformat der Kameras. Vorteile:
Wenn JPG, dann Bearbeitung in folgenden Schritten:
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Kameratypen
................................................................................................................... Kelvin (K) Maßeinheit für die Farbtemperatur. Vgl. Weißabgleich ...................................................................................................................
Linse Bauelement mit zwei lichtbrechenden Flächen zur optischen Abbildung. Mindestens eine der Flächen muss konvex oder konkav gewölbt sein. Wesentlicher Faktor ist die Brennweite, d. h. der Abstand von Brennpunkt bzw. Brennebene zur Linse.
Objektive
Das Objektiv bestimmt den Bildwinkel und beeinflusst die Tiefenschärfe.
Auswahlkriterien
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Pixel von engl. picture elements. Engl. für "Bildpunkt", kleinste Einheit eines digitalen Rasters. ................................................................................................................... Primärfarben Grundfarben der additiven Farbmischung: Rot, Grün, Blau. ...................................................................................................................
Rauschen Es gibt zwei Arten von Rauschen
................................................................................................................... RAW-Format Aufnahmeformat von prof. Kameras. Vorteile
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Schärfe Das gesunde menschliche Auge sieht Dinge grundsätzlich scharf. Nichts ist verwackelt. Selbst wenn man sich bewegt, z. B. mit dem Kopf schüttelt, kann man Objekte anfixieren und scharf wahrnehmen. Bei der Kamera ist Voraussetzung für die Schärfe eines Bildes eine ruhige Kameraführung. Die Lichtstrahlen, die das Bildobjekt reflektiert, werden als Lichtpunkte auf dem Film/Sensor aufgezeichnet. Daraus folgt: Nur auf der fokussieren Ebene erscheinen die Punkte als Punkte und daher scharf. Außerhalb der Schärfeebene werden Punkte als Kreise (= Zerstreuungskreise) aufgenommen. Je größer diese Kreise, desto unschärfer das Bild. Tolerenzbereich der Schärfe = Tiefenschärfe. Sie wird bestimmt durch:
Der Verschluss steuert die Bewegungsunschärfe. Eine kurze Verschlusszeit friert Bewegungsabläufe ein (z. B. für Sportaufnahmen). Eine lange Verschlusszeit lässt z. B. Wasser fließen oder wie Samt aussehen. Bewegungsunschärfe entsteht auch durch Mitziehen der Kamera oder bewußtes Verwackeln. ................................................................................................................... Schärfen Unabhängig, ob ein Motiv scharf oder unscharf dargestellt ist, digitale Fotos müssen IMMER geschärft werden. Die drei Arten des Schärfens:
................................................................................................................... Schlitzverschluss Zwei voneinander unabhängige Verschlussvorhänge bewegen sich vor der Sensor-/Filmebene und geben diese für die Dauer der Belichtung frei. Vgl. Verschluss. ................................................................................................................... Sensor Der aus Millionen winziger Fotozellen bestehende, lichtempfindliche Sensor aus Halbleitermaterial ist die "Netzhaut" der Digitalkamera. ................................................................................................................... Shift-Objektiv Ein Tilt & Shift-Objektiv (auch TS-Objektiv oder T&S-Objektiv) ist ein Spezialobjektiv, das ein Verschieben (engl. shift) und Verschwenken (engl.: tilt) des Linsensystems gegenüber der Filmebene ermöglicht. ................................................................................................................... Shutter engl. für Verschluss an der Kamera. ................................................................................................................... Spiegelreflexkamera - SLR Einäugige Spiegelreflexkamera (engl. Single Lens Reflex):
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Tilt- und Shift-Objektiv ................................................................................................................... TLR Zweiäugige Spiegelreflexkamera, engl. Twin Lens Reflex. ...................................................................................................................
Der Verschluss bestimmt, wie lange Licht auf den Film/Sensor fällt. Er wird bestimmt durch die eingestellte Verschlusszeit. Er wird bezeichnet durch die Angabe der Sekunden(bruchteile) Durchgesetzt hat sich folgende Skala, wobei mit jeder Verschluss-Stufe die Dauer des Lichteinfalls halbiert wird. 1 - 1/2 - 1/4 - 1/8 - 1/16 - 1/30 - 1/60 - 1/125 - 1/250 - 1/500 - 1/1000 - 1/2000 - 1/4000 - 1/8000 Sekunde
................................................................................................................... Sensor in der Größe eines Kleinbildfilms. Nutzt die Größe des Bildkreises des Objektivs weitgehend aus. ...................................................................................................................
Eine Kamera sieht Farbe entsprechend dem tatsächlichen Licht, also der vorherrschenden Farbtemperatur. Mit dem Weißabgleich wird die Beleuchtung durch eine andere Gewichtung der RGB-Anteile ausgeglichen. Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben. Die internationale Norm für mittleres Sonnenlicht (vor- und nachmittags) beträgt 5.500 Kelvin. Je nach eingestelltem Weißabgleich erscheint dasselbe Motiv daher in anderem Licht. ...................................................................................................................
Zentralverschluss Kurvenförmige Lamellen öffnen den Verschluss für die Dauer der Belichtung radial. Vgl. Verschluss.
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