Mit „American Journey“, die stellvertretend für die Musik Nordamerikas stehen, starten die Besucher zu einer musikalischen Reise, die durch sechs Jahrzehnte Musikgeschichte führen wird. Mehr als 60 Minuten live Musik mit der Band aus jenen Tagen, als der Blues in gefälliger Harmonie den Country-Swing umarmte, um gemeinsam zu recht frei improvisierten Jazzklängen zu tanzen.
Sie werden alten Bekannten wie George Gershwin in „Summertime“ begegnen, mit Merle Travis „Sixteen Tons“ aus dem Bergwerk holen oder darüber sinnieren, dass die Nachwelt Sie vielleicht für „Just a Gigolo“ halten könnte. Earl Greens „Six Days on the Road“ ist dabei plötzlich als Rhythm & Blues zu hören, und die ratternde Lokomotive lässt Sie den „Smoke along the Track“ riechen. Dabei bekommen Sie Lust auf einen „Jambalaya“ mit Hank Williams, der jedoch als Jazzy-Country-Pickin' noch viel besser schmeckt. „Would you like to swing on a Star?“ werden Sie gefragt, doch nicht im gewohnten Bigband Sound sondern im typischen Blues-pickin' der vierziger Jahre der Vereinigten Staaten.
Neben diesen amerikanischen Klassikern kann Ihnen der eine oder andere aktuelle Titel begegnen, aber vielleicht wird er sich völlig anders als gewohnt präsentieren. Eben im Stil von „American Journey“.
Mit „Los Criollos“ wird nach der Pause die musikalische Reise durch einige Länder in Südamerika fortgesetzt, die für ihre charakteristischen Musikstile bekannt sind. Die Gruppe interpretiert mit Freude an der Musik und der Kultur des so vielfältigen südamerikanischen Kontinents bekannte und beliebte Melodien und wird bei einigen Besuchern sicher Erinnerungen an die Urlaubsstimmung in den jeweiligen Ländern wecken.
Gestartet wird in Mittelamerika mit der typischen Musik aus Mexiko mit ihrem Mariachi-Klang, der wohl populärsten Musikrichtung aus diesem Land. Temperamentvolle Rhythmen mit Corridos, Bolero und Rumba lassen den ersten Teil der südamerikanischen Musikreise zu einer Fiesta Mexicana werden. Im nächsten Block erklingt die Musik der Karibik-Insel Kuba, wo der Rumba seine Wurzeln in den improvisierten Tänzen der Hafenarbeiter genommen hat und deren Musik bis heute mit dem Salsa, dem Son oder dem Habanera verbunden ist oder mit den Klassikern á la „Buena Vista Social Club“. Wenn die musikalische Reise weiter nach Peru führt, dann wird den Zuhörern schnell klar, dass die Musik aus dem Andenstaat weit über den „El Condor Pasa“ hinausreicht. Die „Música criolla“, welche aus der Lima stammt, ist verantwortlich für den Namen der Gruppe „Los Criollos“. Musik und Tanz ist das Lebensgefühl der Brasilianer und deshalb verwandeln die Samba- und BossaNova-Klänge diesen musikalischen Block zu einem „Karneval in Rio“. Mit Charme und Eleganz der „Los Criollos“ und temperamentvollen lateinamerikanischen Rhythmen wird die südamerikanische Nacht ausklingen.
Zusätzlich zu den Klangwelten werden Naturfotos aus den amerikanischen Canyons, Mexiko, der Karibik und Brasilien auf die Leinwand projiziert. Dieses Konzerterlebnis vermittelt gleichzeitig einen musikalischen und optischen Genuss für die Sinne.
Homepage Fürstenfelder Naturfototage
www.american-journey.de
www.loscriollos-freiburg.de
aus einer Pressemeldung der Fürstenfelder Naturfototage
